10 Dinge, die du am Meisterschaftstag erlebst

März 9, 2016 at 8:32 am
  1. Das Gefühl, verschlafen zu haben am Morgen der Meisterschaft.

  2. Wenn alle müde sind aber der Coach das Team in Stimmung bringen will.

  3. Schminkversuche im Bus

  4. Während du darauf wartest, dass ihr endlich mit Warm Up dran seid.

  5. Wenn du mit deinem Team hinter der Bühne wartest und die Zeit nicht vergeht.

  6. Wenn dein Stunt wackelt, ihr ihn aber retten könnt.

  7. Deine Coaches währenddessen…

  8. Routine gestanden – time to dance!

  9. Und deine Coaches nur so…

  10. Die Endpose vom Tanz.

Coachproblems – Absagen

März 3, 2016 at 4:19 pm
  1. Wenn die ersten Absagen eintrudeln.

  2. Deine Trainingsplanung…

  3. Deine Überlegung, ob du trotzdem die Pyra bauen kannst.

  4. Du trauerst deinen Vorstellungen von einem echten Full Out hinterher.

  5. Jetzt bloß ruhig bleiben!

  6. Keep it positive, oder? Als Coach solltest du motivieren…

  7. Wenn dein Mitleidskontingent für den Tag allerdings bereits ausgeschöpft ist.

  8. Wenn sich der Rest des Teams trotzdem redliche Mühe gibt, mit Backups zu stunten…

  9. und das Training viel produktiver wird, als erwartet!

  10. Und du so am Ende des Trainings:

[Rant] Practice Wear Albträume

November 17, 2014 at 2:37 pm

practice wear y u no– oder wie ich auf der Suche nach Trainingssachen fast verrückt wurde

Ich bin diejenige, die sich bei uns im Team um Design, Auswahl und Organisation der Uniformen und Trainingsklamotten kümmert. Wenn ihr bei euch im Team ähnliche Aufgaben habt, wisst ihr wahrscheinlich auch, wie schwierig es sein kann, etwas Schönes, Modernes zu einem vernünftigen Preis zu finden.
Mir war auch klar, dass es nicht so ganz trivial sein würde, etwas Passendes für uns zu finden aber dass es so irre werden würde, hätte ich auch nicht gedacht.

Es fing damit an, dass wir vor ein paar Jahren auf Sublimationsdruck umsteigen wollten. Das ist ein Druckverfahren, bei dem die Tinte direkt in den Stoff eingebracht wird, was den Druck sehr langlebig macht und einem außerdem eine Menge Freiheiten beim Design gibt (manchmal sind diese Freiheiten aber auch ein Risiko, wenn man sich die wirren Allover Prints einiger amerikanischer Teams anschaut aber zu dem Thema vielleicht ein ander mal mehr). Jedenfalls dachten wir uns: Toll! Farbverläufe, Drucke die bis an den Rand gehen und das ganze Kleidungsstück nutzen,… fantastisch!

Das erste Set bestehend aus Bra, Shorts, Shirts und Tanktops bestellten wir in den USA. Die Preise waren günstig. Das spiegelte sich dann leider auch im Service und vor allem in der Qualität wider. Die Größen waren völlig wirr, die Hälfte der Sachen passte nicht und Zoll- & Steuerabwicklung waren auch eine nicht zu unterschätzende Arbeit.

Zwei Jahre später bestellten wir (diesmal nur Bras und Shorts) über Deutschland bei einer englischen Firma. Die Betreuung durch unseren deutschen Berater war sensationell. Alles lief super. Es gab Größenmuster und keinerlei Problem. Der Druck war fantastisch. Was nicht stimmte, war der Schnitt. Die Träger der Bras warfen Falten, die Hosen waren vorne zu lange bzw. hinten zu kurz. Alles in allem aber konnte man das trotzdem in Kauf nehmen. Es sah gut aus von außen. Nur war es nicht sonderlich bequem, so dass die Sachen praktisch nur zu offiziellen Auftritten getragen wurden. Bei Preisen vom um die 35€ aufwärts pro Teil, finde ich das suboptimal.

Nun sollte es wieder eine Nachbestellung geben. So entschieden im Sommer. Seitdem bin ich nicht fündig geworden.
Egal bei welchem Anbieter ich anfrage und mir Muster schicken lasse: Entweder der Druck stimmt nicht oder der Schnitt ist off. Einmal stimmte beides. Und dann erfuhr ich, dass der Stückpreis bei um die 60€ lag. Ich hoffe noch inständig, dass es hier Mengenrabat gibt. Wenn ja, werde ich in einer Fortsetzung berichten und laut jubeln. 😉

Und hier beginnt mein eigentlicher Rant:

Es gibt doch nun wirklich bewährte Schnitte, die millionenfach gekauft und geliebt werden, z.B. Nike Pro Shorts oder Bras, meinetwegen auch H&M Sachen. Wieso lehnt man den eigenen Schnitt nicht einfach daran an? Das würde dabei helfen die Kapitalfehler bei der Schnittführung zu vermeiden:

1. Bra ist zu lang
Viele Bras scheinen schnitttechnisch nur gekürzte Tanktops zu sein. Das führt dazu, dass sie eine seltsame Zwischenlänge haben und irgendwo zwischen Brust und Bauchnabel enden. Das wiederum bewirkt, dass die Mädels anfangen, den Bund einzuschlagen. Der Bund ist allerdings auch bedruckt und gehört zu Design! Ich möchte nicht, dass der eingeschlagen wird.

2. Bra hat zu enge Ausschnitte für die Arme
Dieses Problem scheint auch daraus zu resultieren, dass einfach Tanktop-Schnitte umgeändert werden. Es ist sehr unangenehm, wenn die Schulterblätter zu Hälfte oder mehr mit Stoff bedeckt sind und der Bra außerdem unter den Armen zu hoch geschnitten ist.

3. Shorts (und Röcke)
Wenn ihr eure Jeans flach vor euch auf den Boden legt, sehr ihr, dass die hintere Seite höher reicht und die vordere in einem Bogen tiefer geschnitten ist. Das ist der korrekte Schnitt für eine Hose (egal welche Länge die Beine haben).

Und es gibt einen sehr guten Grund dafür: Wir haben nämlich hinten mehr Volumen zu bedecken als vorne. Deshalb muss da auch mehr Stoff hin. Ansonsten wird die Hose vorne immer zu lang wirken oder hinten nach ein bisschen Bewegung den Po entblößen.

Es ist eigentlich nicht so schwer, diese und ein paar andere Punkte (wie z.B. dass es sinnvoll ist, Bras mit doppellagigem Stoff herzustellen) zu berücksichtigen. Es genügt, sich ein paar Gedanken um die Menschen zu machen, die die Kleidungsstücke nachher tragen, und das, was sie in diesen Sachen machen wollen (z.B. Sport).

Ich würde mir wünschen, dass wir wegkommen würden von den unzähligen verrückten Designoptionen und es stattdessen mehr funktionale Sport(!)bekleidung geben würde. Natürlich wollen wir auch noch hübsch aussehen. Aber das eine schließt das andere nicht aus.

Ich bin gespannt, in was für Trainingssachen ich mein Team am Ende bringen kann. Bis dahin bleibt es erstmal beim guten alten T-Shirt. 😉

Wer Tipps und eigene Erfahrungen hat, bitte sehr gerne in den Kommentaren berichten! Vielleicht ist der entscheidende Hinweis dabei, der meinen Albtraum beendet. 🙂

 

 

Nervige Montage und Training

Mai 11, 2014 at 1:01 pm

– ein persönlicher Artikel

Es gibt diese Tage. Tage an denen nicht viel gut läuft. Meistens sind das auch noch Montage und man hat schlecht geschlafen, ist zu spät aufgestanden und musste sich hetzen, um nicht zu spät zur Schule oder Arbeit zu kommen. Typischerweise fallen einem an solchen Tagen auch ständig Dinge runter, oder geht das nur mir so?
Die Arbeit ist dann meistens auch anstrengend, die Kollegen gehen einem auf die Nerven und auf dem Rückweg ist Stau oder die Bahn fällt aus. Völlig abgehetzt kommt man dann irgendwann endlich beim Training an und rechnet eigentlich schon damit, dass es beim Training stressig wird und man wegen irgend einer Kleinigkeit Frust schieben wird. Der Gedanke, lieber umzudrehen und sich auf dem Sofa einzuigeln, ist plötzlich sehr sehr verlockend.

So aufgeladen steige ich an diesen Tagen aus dem Auto, sammel alles (meistens viel zu viel) Zeug, das ich mitschleppe, aus dem Kofferraum und mach mich auf in die Halle.

Das Erstaunliche ist: Sobald ich die Halle betrete, noch bevor ich einen Fuß auf die Matte gesetzt habe, fängt die schlechte Laune an, sich zu verflüchtigen. Spätestens wenn die Musik fürs Warm Up läuft, übernimmt eine Art Autopilot meine Stimmung. Es ist ein bisschen so, als könnte der Kopf endlich mal eine Atempause bekommen, während der Körper zum ersten mal an dem Tag gefordert wird und das machen kann, was ihm Spaß macht.

Warum ich das erzähle? Wahrscheinlich, weil ich mir vorstellen kann, dass es euch so ähnlich geht. Und auch um denjenigen, die an solchen Tagen lieber mit einer Ausrede zu Hause bleiben, in den Hintern zu treten und euch davon zu überzeugen, dass es – egal wie stressig der Tag war – eigentlich immer die richtige Entscheidung ist, noch ins Training zu gehen. Mal ganz abgesehen davon natürlich, dass euer Team auf euch zählt!

Ich betrachte die Tür zur Halle inzwischen einfach als Schleuse, bei der der ganze Frust und Stress des Tages draußen bleiben muss. Ich kann ihn ja auf dem Rückweg später immer noch wieder abholen aber während des Trainings ist er draußen. Und wenn sich doch mal ein bisschen was mit in die Halle reinschummelt, dann reicht es meistens schon, sich kurz bei ein/zwei Leuten auszujammern, um wirklich endgültig bessere Laune zu bekommen.

Witzigerweise ist nach dem Training meistens draußen nicht mehr viel übrig von dem Kram, den ich „abgegeben“ hatte. Auch ein Vorteil.

Fazit:
Quelle: quickmeme.com

 

 

 

Das kleine Poof 1×1

Februar 9, 2014 at 6:52 pm

Seit ein paar Jahren ist er ein wachsender Frisurentrend, der Poof – oder auch Tolle genannt. Aber wie bekommt man ihn am schönsten hin? Wir haben mal nach den besten Tipps und Tricks gefragt und fassen es für euch zusammen.

1. Voraussetzung
Haare nicht frisch waschen, weil sie sonst zu glatt und rutschig werden. Wenn deine Haare schnell fetten, dann hat sich das Waschen am Abend vor der Meisterschaft bewährt. Spülungen oder Kuren aller Art dabei aber unbedingt weglassen.

2. Vorbereitung

Glätten

Wenn der Pferdeschwanz glatt sein soll, jetzt die Haare glätten. Am besten aber nicht vom Ansatz an sondern je nach Haarlänge hauptsächlich den Teil, der nachher auch im Zopf zu sehen sein wird (also ca. die untere Hälfte).

 

 

 

3. Abteilen

Poof abteilen

Teile mit einem Stielkamm den Teil deiner Haare ab, die am Ende den Poof ergeben sollen. Die Breite sollte in etwas von Auge zu Auge reichen (ein guter Anhaltspunkt ist der höchste Punkt deiner Augenbrauen). Wichtig ist, dass der Poof nicht zu schmal wird, weil er sonst unproportional aussieht.
Die restlichen Haare einfach hinten mit einem Zopfgummi vorrübergehend zusammenbinden.

 

4. Toupieren

Teil von deinem Poof-Haar jetzt den vordersten Streifen ab und klemm den Rest mit einer Haarklammer nach hinten. Der Streifen sollte nicht dicker als ca dein Daumen sein.
Zieh die Haare grade nach oben und zieh den Kamm immer wieder von oben nach unten durch die Haare.  Fang dabei kurz überm Haaransatz an und mach die Bewegungen immer größer, so dass du nachher von der Mitte der Haare bis nach unten gehst. So bekommt der Poof nachher einen guten Stand und fällt nicht in sich zusammen.

 

5. Spray away

HaarsprayHalt die Haare weiter fest und nimm dir dein Haarspray. Sprüh die vorderste Strähne nur von hinten großzügig ein aber geh nicht zu dicht ran, um gleichmäßig sprühen zu können. Die nächsten Strähnen sprühst du dann auch von vorne sein.
Jetzt lässt du die Strähne nach vorne fallen und trocknen.

 

 

 

6. Wiederholen

Toupier-Zwischenstand

Wiederhol die letzten beiden Schritte solange bis du alle Haare verarbeitet hast und deine Haare aussehen wie ein verunglückter Iro.
Jetzt hast du Zeit, einen Kaffee zu trinken, während du darauf wartest, dass das Haarspray gut durchgetrocknet ist.

 

 

 

7. Glätten

Toupiertes nach hinten gekämmt

Jetzt fängt der spannende Teil an. Nimm deine toupierten Haare und leg sie nach hinten über deinen Kopf. Das wird erst mal ziemlich haarsträubend aussehen aber keine Panik.
Jetzt nimmst du deinen Kamm und fährst vorsichtig (!) über die oberen Haare und glättest sie nach und nach, so dass sie sich schön über das toupierte Chaos legen.

 

 

8. Modellieren

Fixieren und in Form bringen

Während du die oberen Haare nach und nach bändigst, kannst du anfangen, mit der anderen Hand deinen Poof in Form zu modellieren und so zurecht zu schieben, wie du ihn haben möchtest. Mach ihn ruhig etwas höher, denn wenn nachher der Zopf gemacht wird, zieht das den Poof meistens etwas flacher.
Wenn du soweit zufrieden bist, nimm deine Haarnadeln und steck den Poof hinten fest. Am besten hält das Ganze, wenn du mindestens zwei Nadeln überkreuzst. Aber mach so viele rein, wie du brauchst, damit sich alles stabil anfühlt. Jetzt wieder: Haarspray drauf!

 

9. Zopf

Fast fertig

Jetzt ist es an der Zeit, alles zu einem Zopf zusammenzufassen. Öffne den vorläufigen Haargummi und bürste die Haare dann nach und nach immer höher in Zopf-Form. Pass dabei gut auf, dass du möglichst wenig über die Haare bürstest, die aus dem Poof hinten rauskommen. Wenn dein Zopf hoch genug ist, sicher alles mit einem Haargummi.Um ihn jetzt noch ein bisschen höher zu ziehen, kannst du den Zopf noch mal in zwei Strähnen teilen und diese vorsichtig auseinander und Richtung Stirn ziehen.

 

10. Zopf toupieren
Wenn du möchtest, dass dein Zopf hinten etwas mehr Volumen hat und nicht einfach gerade runter hängt, kannst du ihn auch noch etwas (oder etwas mehr) am Ansatz toupieren. Dazu teilst du einzelne Strähnen ab und toupierst sie genau wie den Poof, sprühst sie mit Haarspray ein und legst sie nach vorne Richtung Stirn und wartest, bis alles getrocknet ist.
Danach die Haare wieder zurücklegen und die obere Schicht vorsichtig mit dem Kamm glätten. Am Ende gut mit Haarspray fixieren.


11. Finetuning

Finish

Wenn dein Poof evt jetzt nicht mehr ganz so hoch ist, wie du es wolltest oder vielleicht auch nicht ganz gleichmäig ist, nimm den Stiel vom Kamm, pieks seitlich in den Poof und zieh die Haare vorsichtig wieder hoch.

Wenn alles so ist, wie du es willst, noch ein letztes Mal schön mit Haarspray einsprühen und du bist fertig.

Weil das alles meistens nicht gleich auf Anhieb perfekt funktioniert, üb das alles am besten ein-zweimal zu Hause. Viel Spaß macht es auch immer, einen Mädelsabend zu veranstalten und dann auch noch probezuschminken.

Meine Stuntposition – mein Traumjob.

November 3, 2013 at 2:16 pm

Bases

– oder was Cheerleader über ihre Position wirklich denken.

„Die Position Backspot wird oft unterschätzt und Neulinge denken meistens, da hinten können sie chillen aber ein guter Back kann in vielen Situationen den kompletten Stunt retten und teilweise auch steuern! Manchmal ist es zwar auch gruselig, vor allem bei Schrauben und Rewinds, aber man gewöhnt sich dran.“

~~~~~

„Ein guter Back weiß halt auch wann er jetzt mehr Kraft reinstecken muss um Bases zu unterstützen und wann er mehr den Flyer stabilisieren muss und er muss (ebenso natürlich wie Bases) im richtigen Moment entscheiden wann der Stunt verloren ist um dann den Kopf und Schulterbereich vom Flyer zu fangen im Falle eines Drops. Dreamjob!“

~~~~~

„Ohne uns Bases würde der Flyer gar nicht da oben stehen oder nach oben fliegen. Alle denken es wäre leicht, jemanden hoch zu werfen oder richtig in der Liberty zu halten aber es sieht nur leicht aus. Man muss darauf achten das der Flyer gut steht nicht auf Hacke oder auf Spitze sondern auf den ganzen Fuß. Ich hab trotzdem Respekt vor allen Positionen.“

~~~~~

„Base ist mein absoluter Traumjob. Ich liebe das Gefühl, mit der anderen Base perfekt im Timing zu sein und die Kraft, die man daraus entwickelt. Es ist ein Wahnsinnsgefühl, wenn schwierige oder unmöglich scheinende Stunts plötzlich einfach werden und es fühlt sich einfach toll an, nicht nur Kraft zu haben sondern auch die Technik, sie auf den Punkt einsetzen zu können. Was mich aber am allerstolzesten macht ist, wenn ein Flyer gerne mit mir stuntet, weil er mir vertraut und sich darauf verlassen kann, dass ich ihn jederzeit fange, egal ob ich mich dabei selbst verletze. Das ist das größte Kompliment.“

~~~~~

„Am meisten am Flyer-Dasein liebe ich die Zusammenarbeit mit meinen Bases. Das Gefühl nicht einfach nur mein Ding durchzuziehen sondern bewusst zu fühlen, wie die Leute arbeiten und wie sie auf Bewegungen reagieren. Kurz gesagt: mir ist egal was für tolle Stunts und Figuren ich dort oben mache, am meisten Spaß macht es mir, ein Teil vom großen Puzzle zu sein und herauszufinden wie man am besten zusammen funktioniert.“

~~~~~

„Flyer zu sein ist mein Traumjob. Ich liebe es einfach nur, oben zu stehen und das Aushängeschild für meine Stuntgruppe zu sein. Wenn wir etwas Neues hinkriegen bin ich so stolz auf meinen Groupstunt, dass ich einfach nur alle Leute im Publikum anstrahle, wenn ich oben stehe. Was ich auch liebe ist das Gefühl von in Baskets, das ist fast ein bisschen wie fliegen.“

Das alles sind Antworten von Cheerleadern auf die Frage: Was ist deine Lieblingsposition beim Stunten?

„Meine Trainerin lässt mich nicht Flyer sein, was kann ich tun??“

Unterhält man sich dagegen mit Außenstehenden, bekommt man meistens Dinge zu hören wie „Achso, du stehst nicht oben? Das ist doch bestimmt blöd.“ oder „Ich wette alle wollen eigentlich Flyer sein.“
Und auch unter denen, die gerade erst mit dem Sport angefangen haben, halten sich diese Klischees noch. Besonders oft hört man dann „Meine Trainerin lässt mich nicht Flyer sein, was kann ich tun??“
Die Antwort darauf ist eigentlich einfach: Arbeite an der Position für die du eingeteilt wurdest und werde gut darin. Je besser man nämlich in etwas wird, umso mehr Spaß macht es einem meistens. Man entdeckt die vielen kleinen Feinheiten, Herausforderungen und Triumpfe, die das Dasein als Base oder Backspot mit sich bringen. Und einen kleinen Einblick in das, was es so schön macht, habt ihr gerade oben gelesen.

„Aber ich möchte kein Backspot sein. Da sieht man mich ja nie!“

Der Flyer ist natürlich der sichtbarste Teil des Teams und ja, auf den allermeisten Fotos ist er im Fokus. Das muss aber nicht heißen, dass man als Base oder Backspot ein unsichtbares Dasein fristen muss. Zum Einen schauen gerade andere Cheerleader im Publikum oft auch darauf, was die gesamte Stuntgroup macht, zum Anderen ist die Stuntsequenz ja nicht der einzige Teil einer Routine. Wer hart an seinen Jumps, Tumbling und Dance arbeitet, kann auch so sein Ticket für die erste Reihe lösen.
Aber unabhängig davon, ist und bleibt Cheerleading einfach ein unglaublich teamorientierter Sport. Fehlt ein Teil, funktionieren die anderen auch nicht mehr.
Anstatt also darüber enttäuscht zu sein, dass man nicht auf Position XY eingesetzt wird, wäre das Beste, dem Trainer zu vertrauen und volle Kraft in die zugeteilte Position zu stecken.

Cheerleading ist ein Sport, mit unterschiedlichen Aufgaben für unterschiedliche Teammitglieder.  Genau das ist es, was das Tolle an diesem Sport ausmacht: Er bietet jedem die Möglichkeit, nach seinen Fähigkeiten und Voraussetzungen Höchstleistungen zu erbringen. Und je länger man schon dabei ist, umso mehr lernt man dieses Zusammenspiel zu schätzen, weil es den Sport komplex und toll macht, weil man manchmal puzzeln und sich aufeinander einschießen muss und weil man nie auf sich alleine gestellt ist, sondern immer Teil eines eng verwobenen Teams ist.

 

 

 

 

Bestellen in den USA – Zoll und Co.

Oktober 22, 2013 at 2:41 pm

Ihr seid in Deutschland nicht fündig geworden und wollt jetzt mal sehen, was international so angeboten wird?

Beim Bestellen aus den USA tauchen allerdings oft viele Fragen auf. Bevor wir die besten amerikanischen Shops für Cheerleader unter die Lupe nehmen, deshalb hier erst einmal die wichtigsten Infos zum Thema Zoll und Steuern:

Punkt 1 – Der Warenwert

Um herauszubekommen, ob Abgaben wie Zoll und Steuer fällig werden, müsst ihr zu allererst euren Warenwert bestimmen. Klingt einfach. Ist es auch, wenn man folgendes weiß:

Entscheidend ist, welcher Betrag tatsächlich gezahlt wurde, um die Ware zu erhalten. Wenn ihr also z.B. Versandkosten zahlen müss, zählen die auch mit zum Warenwert.

Beispiel
Artikelpreis: 21,90 Euro
Versandkosten: 5,00 Euro
Gesamtwert: 26,90 Euro

Warenwert unter 22 € – keine Abgaben
Alle Sendungen von Waren, deren Gesamtwert einen Betrag von 22 Euro nicht übersteigt sind einfuhrabgabenfrei. Das bedeutet sie unterliegen keinem Zoll und keiner Einfuhrumsatzsteuer.

Warenwert zwischen 22 € und 150 € – nur Steuer
Per Internet bestellte Waren aus den USA müssen ab einem Warenwert von 22 Euro versteuert werden (Einfuhrumsatzsteuer, in der Regel 19%).

Ihr müsst also auf euren Warenwert noch einmal 19% aufschlagen.

Warenwert über 150 € – Zollgebühren und Steuern
Ab einem Warenwert von 150 Euro werden zusätzlich zur Steuer auch Zollgebühren fällig. Hier wird es jetzt tricky, denn es kommt auf die Reihenfolge an, in der du deine Kosten addierst.

Zuerst nehmen wir unseren schon errechneten Warenwert (s.o.). Von dem wird ein bestimmter Prozentsatz genommen und als Zollgebühr fällig. Wieviel Prozent das sind, hängt vom jeweiligen Warenzollsatz ab. Es gibt für die unterschiedlichsten Waren ganz verschiedene Zollsätze, die je nach Produkt zwischen zwei und 15 Prozent schwanken und jährlich angepasst werden.

Aktuelle Zollsätze:
Bekleidung (aus Textilien): 12%
Schuhe mit Oberteil aus Leder: 8%
Schuhe mit Oberteil aus anderem Material als Leder: 16,8% bis 17%
(Quelle: Tabelle von zoll.de)

Solltet ihr euch unsicher sein, schreibt einfach eine kurze Mail an info.privat@zoll.de und erkundigt euch!

Jetzt habt ihr also euren Warenwert und eure Zollgebühren errechnet.
Wenn ihr beides zusammenzählt, habt ihr die Bemessungsgrundlage für die Steuer (Einfuhrumsatzsteuer). Also müsst ihr von dieser Summe noch einmal 19% nehmen, um eure Steuerabgaben zu erhalten.

Um es zu veranschaulichen, hier einfach mal zwei Beispiele:

Beispiel 1

ZollBeispiel1

 

 Beispiel 2

Zollbeispiel2.1

Ihr seht also, es lohnt sich rechnerisch eigentlich erst ab einer gewissen Menge, im Ausland zu bestellen. Allerdings ist der ganz große Pluspunkt so einer Bestellung die gigantisch große Auswahl an verschiedenen Modellen, Farben und Drucken, die ihr so in Deutschland oder Europa leider (noch) nicht findet.

Im nächsten Artikel stellen wir euch die besten Onlineshops für eure Trainingsklamotten vor!

Disclaimer:
Die Angaben in diesem Artikel wurde gewissenhaft recherchiert. Trotzdem übernehmen wir keine Gewähr für die gemachten Angaben. Bitte fragt im Zweifelsfall immer kurz beim Zoll direkt nach: info.privat@zoll.de oder schaut unter www.zoll.de nach.

Cheerleading Dokus

Oktober 20, 2013 at 9:50 am

Playlists

Es gibt viele Filme, in denen Cheerleader vorkommen aber in den wenigsten kommen sie gut weg oder wird der Sport als das dargestellt, was er wirklich ist. Wir haben uns deshalb mal auf die Suche gemacht und für euch die besten Cheerleading Dokus rausgesucht.

Die idealen Playlists für den Herbst und Winter findet ihr auf unserem YouTube Kanal:

Cheereader auf Youtube

Viel Spaß!

Nike Pro und Co

September 18, 2013 at 4:43 pm

Wo ihr die beliebten Spandex Shorts bekommt (Part 1)

NikeProIn den USA schon lange angesagt, sind Spandex Shorts wie Nike Pro inzwischen auch in Deutschland sehr beliebt. Wer sich allerdings auf die Suche macht und solche Shorts kaufen will, hat es in hier meistens schwer. Wenig Auswahl, hohe Preise und wie war das nochmal mit dem Zoll und den Steuern, wenn man im Ausland bestellt?

Wir versuchen mal, euch einen kleinen Überblick zu verschaffen.

 

Im regulären Nike Store  gibt es für gewöhnlich das schwarze Modell, manchmal auch noch 1-2 andere Farben oder ein besonderes Muster. Die Kosten belaufen sich dabei auf 30-35 € zuzüglich 5€ Versandkosten

Deshalb zunächst einmal jetzt die deutschen Cheer-Anbieter, die Nike Pros oder ähnliche Shorts im Angebot haben (in alphabetischer Reihenfolge):


Cheercity

http://www.cheercity-shop.de

Der Online Shop von Cheercity bietet von Schuhen bis Schleifen im Prinzip alles, was das Cheerleaderherz begehrt. Nur was Spandex Shorts fürs Training angeht, sieht es dort noch etwas mager aus. Außer den klassischen Unterziehbriefs gibt es dort leider nichts, diese aber immerhin in diversen Ausführungen von Sternchen- oder Zebraprint über Metallic- und Pailettenstoff.

Preise: 21,00 – 24,00 € (im Angebot teilweise 10,00 €)
Versand: 5,90 EUR


Cheerplanet

http://cheer-planet.de

Auch Cheerplanet ist ein Rundum-Anbieter für Cheerleadingbekleidung. Spandex Shorts wie in den USA gibt es auch hier nicht, dafür aber zwei Foldover Modelle, bei denen man einen breiten Bund in Kontrastfarbe und -material umschlagen kann, die dem Prinzip der Yoga Hosen ähneln.
Die Hosen sind dabei entweder schwarz oder weiß. Den Bund gibt es in einer Vielzahl an Farben.

Preise: 23,00 €
Versand: 7,50 €


Elite Cheerleading

http://www.elite-cheerleading.de/shop.html

Dass Elite in seinem Online Shop ein großes Angebot hat, muss sicher nicht bezweifelt werden. Allerdings sieht es auch hier eher mager aus, wenn es um Spandex Shorts geht.
Hier findet ihr Foldover Shorts von Varsity in verschiedenen Farben sowie eine Motionflex Shorts in schwarz.

Preise: 28,00 €
Versand: 4,50 €


ICA

http://www.intercheer.com/shop

Bei ICA findet ihr neben dem üblichen Angebot eines Cheershops auch schwarze Spandex Shorts mit Kontrastbund, der diesmal nicht zum Umschlagen gedacht ist und neuerdings auch zwei Modelle der Firma Ervy, die ursprünglich aus dem Turnbereich kommt.

Preise: 15,00 – 40,00 €
Versand: 5,50 €


iCheer
http://icheer.de

Einer der neueren Cheershops in Deutschland ist iCheer. Hier gibt es neben einem kleinen Angebot an Shirts, Hoodies und Equipment auch eine Reihe an Spandex Shorts entweder aus Nylon oder in Metallic in diversen Farben. Sicherlich eine der günstigsten Alternativen.

Preise: 17,00 €
Versand: ca. 2,50 – 3,00 € (nach Gewicht gestaffelt)

Es gibt also immerhin ein bisschen was. Wer aber auf der Suche nach den Originalen oder einem sehr ähnlichen Look ist, muss seinen Suchradius etwas erweitern. Es müssen ja nicht unbedingt immer Cheershops sein. Fündig geworden sind wir zum Beispiel auf diesen Seiten:

Sportlädchen
http://www.sportlaedchen.de

Hier gibt es hauptsächlich Aktionsware, also reduzierte Artikel. Ihr könnt also durchaus gute Schnäppchen machen, werdet aber nicht immer die gleiche Auswahl haben. Manchmal gibt es hier eine Vielzahl an Shorts im Angebot, dann ist wieder eine Weile Flaute. Auch die richtige Größe zu bekommen kann zu einem Glücksspiel werden. Reinzuschauen lohnt sich aber definitiv.

Preise: 16,00 – 35,00 € (schwankend)
Versandkosten: 2,95 €


Tennis Point
http://www.tennis-point.de

Ähnlich wie bei Sportlädchen könnt ihr auch hier gelegentlich gute Schnäppchen machen, müsst manchmal auch eine ganze Weile suchen und/oder warten. Wer nicht auf eine bestimmte Marke fixiert ist bekommt hier aber meistens ein recht gutes Angebot an Spandex ähnlichen Shorts. Interessant könnten aber auch die von Nike produzierten „Slam Shorts“ sein, die im Prinzip so aussehen wie Nike Pros, nur dass ihr auf den breiten Gummibund verzichten müsst. Dafür kosten sie aber auch nur die Hälfte.

Preis:  10,00 – 28,00 €
Versand: 5,90 €

Seiten, auf denen wir auch noch fündig wurden:

Centercourt.de
http://www.centercourt.de

Cortexpower
http://www.cortexpower.com

Zalando
http://www.zalando.de

Damit wären erst einmal die Möglichkeiten zum Onlineshopping in Deutschland im Großen und Ganzen abgedeckt. Wenn ihr weitere Tipps habt, teilt sie gerne in den Kommentaren!

Im Nächsten Teil geht es dann um alle Fragen rund um die Bestellung im Ausland!