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10 Dinge, die du am Meisterschaftstag erlebst

März 9, 2016 at 8:32 am
  1. Das Gefühl, verschlafen zu haben am Morgen der Meisterschaft.

  2. Wenn alle müde sind aber der Coach das Team in Stimmung bringen will.

  3. Schminkversuche im Bus

  4. Während du darauf wartest, dass ihr endlich mit Warm Up dran seid.

  5. Wenn du mit deinem Team hinter der Bühne wartest und die Zeit nicht vergeht.

  6. Wenn dein Stunt wackelt, ihr ihn aber retten könnt.

  7. Deine Coaches währenddessen…

  8. Routine gestanden – time to dance!

  9. Und deine Coaches nur so…

  10. Die Endpose vom Tanz.

Coachproblems – Absagen

März 3, 2016 at 4:19 pm
  1. Wenn die ersten Absagen eintrudeln.

  2. Deine Trainingsplanung…

  3. Deine Überlegung, ob du trotzdem die Pyra bauen kannst.

  4. Du trauerst deinen Vorstellungen von einem echten Full Out hinterher.

  5. Jetzt bloß ruhig bleiben!

  6. Keep it positive, oder? Als Coach solltest du motivieren…

  7. Wenn dein Mitleidskontingent für den Tag allerdings bereits ausgeschöpft ist.

  8. Wenn sich der Rest des Teams trotzdem redliche Mühe gibt, mit Backups zu stunten…

  9. und das Training viel produktiver wird, als erwartet!

  10. Und du so am Ende des Trainings:

ICU und IASF Worlds

April 28, 2015 at 2:13 pm

„Und wann kommt jetzt Team Germany? Treten die nicht gegen Top Gun an?“

– Äh nein, das sind ja ganz verschiedene Meisterschaften.

„Achso? Aber glaubst du Smoed schlägt Senior Elite dieses Jahr?“

– Uhhmmm…

Wer sich schon eine Weile mit Cheerleading auch international beschäftigt, hatte wahrscheinlich einige dieser oder ähnlicher Unterhaltungen in den letzten Tagen. Deshalb ist das hier der Versuch, einmal einen kleinen Überblick zu schaffen, wie das so aussieht mit den ICU und IASF Worlds und wieso Smoed niemals Senior Elite schlagen kann.

Fangen wir mal am Anfang an:

Es gibt die ICU (International Cheer Union). Das ist der Weltdachverband für Cheerleading (ja, es gibt da noch einen zweiten, unter dem in Deutschland z.B. die CVD Teams organisiert sind aber das lassen wir jetzt mal außen vor, um es nicht unnötig kompliziert zu machen).

Und dann gibt es die USASF (U.S. Allstar Federation). Das ist ein amerikanischer Cheerleadingverband, der sich um die Allstar Cheerleader (also z.B. nicht um College oder Highschool) kümmert.
Zur USASF gehört auch die IASF (International Allstar Federation). Das ist sozusagen die internationale Verlängerung und kümmert sich um alle nicht-US Allstar Teams.

„Allstar“ steht in diesem Zusammenhang für die sogenannten Club Team oder eben in Deutschland einfach die jeweiligen Vereine.

Einmal im Jahr trägt sowohl die ICU also auch die USASF/IASF eine Weltmeisterschaft aus.

ICU
Der große Unterschied liegt dabei darin, dass zu ICU WM die Nationalteams geschickt werden. Traditionell findet die Meisterschaft Donnerstag und Freitag vor den IASF Worlds statt und ist die Veranstaltung, bei der ihr Team Germany, Team USA usw. sehen könnt. Es kämpfen also Nationen miteinander um den Titel.
Jedes Mitgliedsland entscheidet in seiner Satzung darüber, was für ein Team es schickt. In Deutschland war das zum Beispiel früher immer der Deutsche Meister. Inzwischen ist es aber schon länger so, dass es ein Tryout für das Nationalteam gibt. Das ist aber von Land zu Land unterschiedlich.

Bei den ICU Meisterschaften gibt es nicht so viele Divisions:

– Allgirl und Coed
– Level Elite (= Level 5)  und Level Premier (= Level 6)

In diesem Jahr hat Deutschland nur im Coed Premier ein Team geschickt. In den vergangenen zwei Jahren gab es sowohl im Allgirl Premier als auch im Coed Premier ein deutsches Nationalteam.

IASF
Die IASF Worlds finden am Wochenende direkt im Anschluss an die ICU Worlds statt und ist sozusagen die WM der Vereinsteams. Das bedeutet, dass es hier kein Team Germany gibt sondern sich mehrere Teams aus Deutschland für diese Meisterschaft qualifizieren können. In Deutschland gibt es z.B. bei der ECC in Bottrop Qualis zu gewinnen. Man kann aber auch als deutsches Team beispielsweise in der Schweiz oder in England seine Qualifikation bei einer entsprechenden Meisterschaft bekommen.

Das bedeutet also, dass jedes deutsche Team, das es schafft, sich bei einer offenen Meisterschaft zu qualifizieren (die Tickets zu den IASF Worlds ausgibt), nach Orlando fliegen und dort antreten kann.

Jetzt gibt es bei den IASF Worlds sehr viel mehr Kategorien, als bei der ICU:

Die Altersklassen sind unterteilt in „Senior“ und „International Open“, wobei der Begriff „Senior“ hier täuschen kann, denn die Mitglieder der Teams, die dort starten, dürfen maximal 18 (in Ausnahmen 19) Jahre alt sein. Im International Open gibt es kein Maximalalter und das Mindestalter ist je nach Level entweder 14 oder 17.
Das ist auch der Grund, weshalb die allermeisten deutschen Teams in der Altersklasse „International Open“ antreten. Unsere Alterseinteilung ist einfach noch recht unterschiedlich zu der IASF Einteilung, wobei sich das allmählich annähert.

Die Level der IASF Worlds sind 5 und 6.
Größer Unterschied: Im Level 5 sind z.B. keine Baskets mit Rotationen um die horizontale Achse (also Backtucks und Co.) und keine Middlelayer Pyramiden erlaubt. Das geht erst ab Level 6.

Um das Ganze noch etwas vielfältiger zu machen, gibt es nicht nur Allgirl und Coed sonder hier auch noch verschiedene Einteilungen, nämlich small, medium und large (was sich zum Einen auf die Anzahl der Teilnehmer und zum Anderen ggf. auf die Anzahl der erlaubten Männer bezieht).
Allerdings nur in der Alterskategorie „Senior“.

Wer bis hierhin mitgekommen ist, hat es jetzt geschafft und sollte einen ungefähren Überblick bekommen haben. Wenn ihr aber noch Fragen habt (oder irgendwas nicht richtig oder missverständlich ausgedrückt ist) fragt gerne in den Kommentaren!

Achso zu den Fragen von oben:

Team Germany tritt bei den ICU an, während Top Gun ein US Allstar Gym ist (also im Prinzip ein Verein), das sehr viele Teams hat. Alle Topgun Teams, die sich qualifizieren, würden ausschließlich bei den IASF Worlds antreten, weil es sich eben nicht um ein Nationalteam sondern einen „Verein“ handelt.

Cheer Extreme Senior Elite tritt in der Kategorie Senior Large Allgirl an (also max 36 Mädels bis 18/19 Jahre). California Allstars Smoed tritt im Senior Small Coed an (also 20 Teilnehmer bis 18/19 Jahre, davon max. 4 Jungs).
Die beiden Teams werden sich also nie begegnen.

Weitere Fragen? 🙂

 

oben: Deutsche Teams bei den IASF Worlds

unten: Team Germany bei den ICU Worlds

 

P.S. Dieser Artikel bezieht sich nur auf die Cheer Teams der jeweiligen Meisterschaften. Bei beiden WMs gibt es zusätzlich natürlich auch noch die Dance Kategorien.

[Rant] Practice Wear Albträume

November 17, 2014 at 2:37 pm

practice wear y u no– oder wie ich auf der Suche nach Trainingssachen fast verrückt wurde

Ich bin diejenige, die sich bei uns im Team um Design, Auswahl und Organisation der Uniformen und Trainingsklamotten kümmert. Wenn ihr bei euch im Team ähnliche Aufgaben habt, wisst ihr wahrscheinlich auch, wie schwierig es sein kann, etwas Schönes, Modernes zu einem vernünftigen Preis zu finden.
Mir war auch klar, dass es nicht so ganz trivial sein würde, etwas Passendes für uns zu finden aber dass es so irre werden würde, hätte ich auch nicht gedacht.

Es fing damit an, dass wir vor ein paar Jahren auf Sublimationsdruck umsteigen wollten. Das ist ein Druckverfahren, bei dem die Tinte direkt in den Stoff eingebracht wird, was den Druck sehr langlebig macht und einem außerdem eine Menge Freiheiten beim Design gibt (manchmal sind diese Freiheiten aber auch ein Risiko, wenn man sich die wirren Allover Prints einiger amerikanischer Teams anschaut aber zu dem Thema vielleicht ein ander mal mehr). Jedenfalls dachten wir uns: Toll! Farbverläufe, Drucke die bis an den Rand gehen und das ganze Kleidungsstück nutzen,… fantastisch!

Das erste Set bestehend aus Bra, Shorts, Shirts und Tanktops bestellten wir in den USA. Die Preise waren günstig. Das spiegelte sich dann leider auch im Service und vor allem in der Qualität wider. Die Größen waren völlig wirr, die Hälfte der Sachen passte nicht und Zoll- & Steuerabwicklung waren auch eine nicht zu unterschätzende Arbeit.

Zwei Jahre später bestellten wir (diesmal nur Bras und Shorts) über Deutschland bei einer englischen Firma. Die Betreuung durch unseren deutschen Berater war sensationell. Alles lief super. Es gab Größenmuster und keinerlei Problem. Der Druck war fantastisch. Was nicht stimmte, war der Schnitt. Die Träger der Bras warfen Falten, die Hosen waren vorne zu lange bzw. hinten zu kurz. Alles in allem aber konnte man das trotzdem in Kauf nehmen. Es sah gut aus von außen. Nur war es nicht sonderlich bequem, so dass die Sachen praktisch nur zu offiziellen Auftritten getragen wurden. Bei Preisen vom um die 35€ aufwärts pro Teil, finde ich das suboptimal.

Nun sollte es wieder eine Nachbestellung geben. So entschieden im Sommer. Seitdem bin ich nicht fündig geworden.
Egal bei welchem Anbieter ich anfrage und mir Muster schicken lasse: Entweder der Druck stimmt nicht oder der Schnitt ist off. Einmal stimmte beides. Und dann erfuhr ich, dass der Stückpreis bei um die 60€ lag. Ich hoffe noch inständig, dass es hier Mengenrabat gibt. Wenn ja, werde ich in einer Fortsetzung berichten und laut jubeln. 😉

Und hier beginnt mein eigentlicher Rant:

Es gibt doch nun wirklich bewährte Schnitte, die millionenfach gekauft und geliebt werden, z.B. Nike Pro Shorts oder Bras, meinetwegen auch H&M Sachen. Wieso lehnt man den eigenen Schnitt nicht einfach daran an? Das würde dabei helfen die Kapitalfehler bei der Schnittführung zu vermeiden:

1. Bra ist zu lang
Viele Bras scheinen schnitttechnisch nur gekürzte Tanktops zu sein. Das führt dazu, dass sie eine seltsame Zwischenlänge haben und irgendwo zwischen Brust und Bauchnabel enden. Das wiederum bewirkt, dass die Mädels anfangen, den Bund einzuschlagen. Der Bund ist allerdings auch bedruckt und gehört zu Design! Ich möchte nicht, dass der eingeschlagen wird.

2. Bra hat zu enge Ausschnitte für die Arme
Dieses Problem scheint auch daraus zu resultieren, dass einfach Tanktop-Schnitte umgeändert werden. Es ist sehr unangenehm, wenn die Schulterblätter zu Hälfte oder mehr mit Stoff bedeckt sind und der Bra außerdem unter den Armen zu hoch geschnitten ist.

3. Shorts (und Röcke)
Wenn ihr eure Jeans flach vor euch auf den Boden legt, sehr ihr, dass die hintere Seite höher reicht und die vordere in einem Bogen tiefer geschnitten ist. Das ist der korrekte Schnitt für eine Hose (egal welche Länge die Beine haben).

Und es gibt einen sehr guten Grund dafür: Wir haben nämlich hinten mehr Volumen zu bedecken als vorne. Deshalb muss da auch mehr Stoff hin. Ansonsten wird die Hose vorne immer zu lang wirken oder hinten nach ein bisschen Bewegung den Po entblößen.

Es ist eigentlich nicht so schwer, diese und ein paar andere Punkte (wie z.B. dass es sinnvoll ist, Bras mit doppellagigem Stoff herzustellen) zu berücksichtigen. Es genügt, sich ein paar Gedanken um die Menschen zu machen, die die Kleidungsstücke nachher tragen, und das, was sie in diesen Sachen machen wollen (z.B. Sport).

Ich würde mir wünschen, dass wir wegkommen würden von den unzähligen verrückten Designoptionen und es stattdessen mehr funktionale Sport(!)bekleidung geben würde. Natürlich wollen wir auch noch hübsch aussehen. Aber das eine schließt das andere nicht aus.

Ich bin gespannt, in was für Trainingssachen ich mein Team am Ende bringen kann. Bis dahin bleibt es erstmal beim guten alten T-Shirt. 😉

Wer Tipps und eigene Erfahrungen hat, bitte sehr gerne in den Kommentaren berichten! Vielleicht ist der entscheidende Hinweis dabei, der meinen Albtraum beendet. 🙂

 

 

Coed Nationalteam FAQ

August 29, 2014 at 9:26 am

Tryout Coed Nationalteam 2013

Wir haben euch gefragt, was ihr schon immer wissen wolltet über das Nationalteam und haben eure Fragen zwei Experten gestellt:

Patty Weidener und Tino Wollmann sind beides Cheerleader, die über große und äußerst erfolgreiche Erfahrungen verfügen. Patty ist Coach der CLL Rangers und war im vergangenen Jahr zusätlich Coach des Coed Nationalteams. Tino coacht das Coed Team „DMC“ vom Lunatics Cheerleader e.V..

Beide sind außerdem langjährige Mitglieder des Coed Nationalteams gewesen.


Kann ich mich auch alleine fürs Coed Team bewerben oder muss ich einen Stuntpartner mitbringen?

Auch individuelle Talente haben eine gute Chance im Nationalteam aufgenommen zu werden. Dafür sollte man seine Skills sicher beherrschen und  in der Lage sein, schnell mit neuen Leuten zusammen zu arbeiten.

 

Was, wenn ich nicht alle Anforderungen erfülle? Ist es realistisch möglich, es trotzdem ins Team zu schaffen oder ist die Konkurrenz zu groß?

Die Anforderungen waren in den letzten Jahren meistens nur Orientierungspunkte für gewünschte Skills. Wer also einzelne Skills nicht beherrscht kann sich trotzdem bewerben und hat noch eine gute Chance.

 

Wie läuft das Tryout so ungefähr ab? Muss man einzeln vorstunten?

In den letzten Jahren gab es anfangs ein gemeinsames Training zum einstunten und für einzelne Stunter oder Flyer, um sich beim Stunten auszuprobieren. Danach gab es dann aber auch ein Vorstunten und Tumbeln, damit die Coaches sich ein genaueres Bild machen konnten.

 

Kann ich mich auch als weibliche Base fürs Coed Team bewerben oder basen dort nur Männer?

Im Coed Nationalteam basen prinzipiell nur Männer. Als gute weibliche Base ist man im Allgirl Team besser aufgehoben.

 

Ich habe Angst, dass alle sich schon kennen. Es ist doch bestimmt schwer, als Neuling dazuzukommen, oder?

Ungefähr die Hälfte des Teams wechselt jedes Jahr, sodass man als Neuer nie alleine dasteht. Aber auch die erfahrenen Mitglieder nehmen „Neulinge“ sehr gut auf und geben ihre Erfahrung gerne weiter.

 

Gibt es Vorschriften oder Empfehlungen, was man zum Tryout anziehen soll (bestimmte Farben oder einheitlich?)?

Ein T-Shirt, vielleicht sogar vom eigenen Team. Aber mehr kommt es dann doch auf die Leistung an.

 

Was für Kosten kommen ungefähr auf mich zu?

Mit der eigentlichen Reise nach Orlando und den Trainingseinheiten sind es ca. 1500 €. Jeder kann aber natürlich auch in seiner Region selbst auf die Suche nach Unterstützung gehen.

 

Fokus Nationalteam – Team Germany Allgirl 2014

August 22, 2014 at 11:24 am

When dreams became reality

FHU Stars als Teil des Allgirl Nationalteams

FHU Stars als Teil des Allgirl Nationalteams 2014 c. Julia Krämer

Als wir Anfang 2012 hörten, dass es das erste Mal ein Allgirl Nationalteam für die ICU Worlds geben sollte, war die Begeisterung sofort groß.

Für die meisten Cheerleader ist es der größte Traum, einmal bei den Weltmeisterschaften antreten zu können und so war es natürlich auch bei uns. Als Mitglieder eines Teams, das nicht jedes Jahr Chancen auf eine Worlds Bid für die USASF Worlds hat, bietet das Nationalteam Tryout die Chance den lang gehegten Traum Wirklich werden zu lassen.
Schnell kam aber die Ernüchterung: unser Backspot bekam einen Platz für ein Auslandssemester in England, so dass das Tryout 2012 für uns erst einmal nicht realisierbar war.
Interessiert und auch ein wenig neidisch verfolgten wir den Weg des ersten Nationalteams nach Orlando und beschlossen im folgenden Jahr auf jeden Fall zu versuchen am Tryout teilzunehmen! Nun hieß es aber einen Flyer für unsere Stuntgruppe zu finden. Da sich unser Hauptflyer, mit dem wir bisher immer auf Meisterschaften angetreten waren, verletzt hatte und nicht rechtzeitig einsatzbereit gewesen wäre, standen wir nämlich erst mal alleine da. Glücklicherweise fand sich in Franzi, einer unserer Junior Bases, die im Frühjahr 2013 erstmals als Flyer bei den Seniors eingesetzt wurde ein interessierter und motivierter Ersatz. Dadurch, dass sie bisher praktisch nur als Base eingesetzt war, stiegen wir im Juli 2013 als neuer Groupstunt mit unerfahrenem Flyer in das Training für das im Oktober stattfindende Tryout ein.

Mit den vom CCVD vorgegebenen Anforderungen vor Augen trafen wir uns so häufig wie möglich zum Training. Nachdem im August aufgrund der Sommerferien so gut wie kein Training stattfinden konnte, wurde dafür im September im Prinzip an jedem freien Tag in der Woche die Halle angemietet. Glücklicherweise harmonierten wir 4 wunderbar und konnten schnell Fortschritte verbuchen, so dass wir mit einem einigermaßen vorbereiteten Gefühl ins Tryout gehen konnten.

In Kamp Lintfort angekommen wurde es dann aufregend, fand doch auch gleichzeitig noch das Tryout des Coed Nationalteams statt, für welches sich auch das ein oder andere bekannte Gesicht der deutschen Cheerleadingszene bewarb. Es bewarben sich außer uns noch einige Groupstunts von bekannten deutschen Teams, sowie einzelne Mädels als Tumblerinnen für das Allgirl Team.
Nach einer kurzen Aufwärmphase sollten sich alle Gruppen erst mal einstunten. Währenddessen sammelten die Coaches schon erste Eindrücke. Wer sich bereit fühlte konnte auf Jula und Lisa zugehen um dann vor ihnen die geforderten Skills und gegebenenfalls auch extra eingeübte Stunts vorzuführen. Besonders die Stuntgruppe aus Stuttgart/Karlsruhe hat uns dabei sehr beeindruckt, da sie fast alles Twobase zeigten, weil ihr Backspot an diesem Tag nicht vor Ort sein konnte. Wir selbst konnten unsere Stunts solide präsentieren, nur unsere erst kurz vor dem Tryout gelernte Basket Schraube wollte nicht so wie wir. Nach den Stunts ging es dann daran, das Tumbling der Teilnehmer zu evaluieren. Hier wurde erwartet die geforderten Skills ohne Spotter präsentieren zu können. Mindestanforderung war der Flickflack.
Nicht jeder Bewerber für das Nationalteam muss tumblen können aber es wäre definitiv von Vorteil, wenn möglichst viele Mädels pro Groupstunt etwas im Tumbling zeigen könnten.

Anschließend hieß es dann erst mal warten, währen die Coaches ihre Entscheidungen trafen. Die Wartezeit war sehr nervenaufreibend und wir hatten keine Ahnung ob es gereicht haben könnte oder nicht. Es waren ja wirklich einige talentierte Gruppen vor Ort. Letztendlich wurden wir als zweiter Groupstunt im Allgirl Nationalteam begrüßt und somit hieß es für uns ,,Dreams became reality – We are AllGirl Germany!‘‘

Wir können jedem Groupstunt nur nahelegen die Chance zu nutzen und zum Tryout zu kommen. Die Worlds und die Zeit im Nationalteam war die beste Zeit unserer bisherigen Cheerleading Karriere und wir planen auch dieses Jahr noch einmal zum Tryout zu fahren.

 

Über die Autorin:

Julia Krämer ist 28 Jahre alt und cheert seit 2004.
Ihr aktuelles Team sind die Flames Heat Unique (FHU).
Außerdem tritt sie mit ihrem Allgirl Groustunt FHU Stars
regelmäßig auf Meisterschaften an.

 

Winning with Grace and Losing with Dignity

Mai 20, 2014 at 3:58 pm

Ein Plädoyer zur Etikette bei Siegerehrungen

Siegerehrung

Foto: allstar-cheer.de

Die Meisterschaftssaison in den USA ist rum, die deutsche ist in vollem Schwung und erwartet eins ihrer Highlights am Wochenende mit der Deutschen Meisterschaft des CCVD. Vielleicht ein guter Zeitpunkt, sich mal kurz mit dem Thema „Siegerehrung“ auseinanderzusetzen.

Siegerehrungen sind ja immer ein etwas schwieriges weil ziemlich emotionales Thema. Wenn man sich aber an ein paar einfache Regeln hält, sind Drama oder ein schlechter Eindruck eigentlich immer vermeidbar.

1. Winning with Grace

Dadurch, dass die Platzierungen in umgekehrter Reihenfolge genannt werden, freut man sich natürlich bei jeder Nennung, die nicht das eigene Team ist.
Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen „sich freuen“ und „bei jedem genannten Platz laut kreischen, weil man noch nicht genannt wurde“. Ganz besonders sichtbar wird es, wenn nur noch zwei Teams übrig geblieben sind. Mit Nennung des Zweitplatzierten wird logischerweise automatisch klar, wer gewonnen hat. In so einem Moment überschlagen sich dann natürlich die Emotionen. All das harte Training, die Verletzungen, der Schweiß und die Tränen haben sich ausgezahlt und einem wird bewusst, was man da grade geschafft hat. Trotzdem sollte gerade von Senior Teams ein gewisses Maß an Etikette erwartet werden. Schließlich setzen sie die Beispiele, an denen sich die jüngeren Team orientieren.

Was in den USA in den letzten Jahren ganz überwiegend zur Selbstverständlichkeit geworden ist, wird glücklicherweise auch in Deutschland inzwischen Standard:

1. Ein Team bleibt so lange sitzen, bis es genannt wird.

2. Den Teams, die vor einem genannt werden, applaudiert man.

Zwei Regeln, die nicht kompliziert sind, aber einen großen Einfluss darauf haben, wie man von außen wahrgenommen wird.

Natürlich erwartet niemand, dass der Sieger stocksteif und ohne eine Mine zu verziehen sitzen bleibt. Aber kurz zwei Minuten mit dem Aufspringen und sich aufeinander werfen zu warten, sollte schon möglich sein. So kann auch der Zweitplatzierte seinen Moment kurz genießen, ohne schon vom Mob der feiernden Gewinner völlig überrannt zu werden.

Und dass das sogar Teams hinbekommen, die gerade Worlds gewonnen haben, zeigen diese beiden Videos:

 

2. Losing with Dignity

Aber nicht nur der Gewinner sollte sich ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung auferlegen, das gilt auch für die Zweit- und Drittplatzierten, bzw. eigentlich für alle Teams, die an der Meisterschaft teilgenommen haben.
Natürlich ist man möglicherweise nicht gerade überglücklich über die eigene Leistung oder die Platzierung. Aber die Siegerehrung ist nicht der Ort, um das öffentlich zu demonstrieren.

Drei Dinge, die man tunlichst vermeiden sollte:

1. Nicht zur Siegerehrung zu erscheinen, weil man frustriert über die eigene Leistung ist.
Wer an einer Meisterschaft teilnimmt, geht den Deal ein, dass eventuell auch ein unliebsames Ergebnis dabei herauskommt. In dem Fall sollte man ein Mindestmaß an Respekt zeigen und wenigstens zur Siegerehrung erscheinen.

2. Nach der eigenen Nennung die Matte verlassen.
Außer es ist vom Veranstalter explizit anders gewünscht, sollte man bis zum Ende der Ehrung zu bleiben.

3. Lauthals in Tränen auszubrechen, weil man Zweiter geworden ist.
Sicherlich kann so ein Moment sehr bitter sein, gerade wenn das Ergebnis knapp ist. Und die ein oder andere Träne wird sich nicht immer vermeiden lassen. Aber es zeugt von Größe, wenn man auch im Angesicht der Niederlage noch dem Gewinner applaudiert und ein Mindestmaß an Respekt zollt. Hinter dem Vorhang ist dann immer noch genug Zeit, den eigenen Gefühlen Raum zu geben.

 

 

Nervige Montage und Training

Mai 11, 2014 at 1:01 pm

– ein persönlicher Artikel

Es gibt diese Tage. Tage an denen nicht viel gut läuft. Meistens sind das auch noch Montage und man hat schlecht geschlafen, ist zu spät aufgestanden und musste sich hetzen, um nicht zu spät zur Schule oder Arbeit zu kommen. Typischerweise fallen einem an solchen Tagen auch ständig Dinge runter, oder geht das nur mir so?
Die Arbeit ist dann meistens auch anstrengend, die Kollegen gehen einem auf die Nerven und auf dem Rückweg ist Stau oder die Bahn fällt aus. Völlig abgehetzt kommt man dann irgendwann endlich beim Training an und rechnet eigentlich schon damit, dass es beim Training stressig wird und man wegen irgend einer Kleinigkeit Frust schieben wird. Der Gedanke, lieber umzudrehen und sich auf dem Sofa einzuigeln, ist plötzlich sehr sehr verlockend.

So aufgeladen steige ich an diesen Tagen aus dem Auto, sammel alles (meistens viel zu viel) Zeug, das ich mitschleppe, aus dem Kofferraum und mach mich auf in die Halle.

Das Erstaunliche ist: Sobald ich die Halle betrete, noch bevor ich einen Fuß auf die Matte gesetzt habe, fängt die schlechte Laune an, sich zu verflüchtigen. Spätestens wenn die Musik fürs Warm Up läuft, übernimmt eine Art Autopilot meine Stimmung. Es ist ein bisschen so, als könnte der Kopf endlich mal eine Atempause bekommen, während der Körper zum ersten mal an dem Tag gefordert wird und das machen kann, was ihm Spaß macht.

Warum ich das erzähle? Wahrscheinlich, weil ich mir vorstellen kann, dass es euch so ähnlich geht. Und auch um denjenigen, die an solchen Tagen lieber mit einer Ausrede zu Hause bleiben, in den Hintern zu treten und euch davon zu überzeugen, dass es – egal wie stressig der Tag war – eigentlich immer die richtige Entscheidung ist, noch ins Training zu gehen. Mal ganz abgesehen davon natürlich, dass euer Team auf euch zählt!

Ich betrachte die Tür zur Halle inzwischen einfach als Schleuse, bei der der ganze Frust und Stress des Tages draußen bleiben muss. Ich kann ihn ja auf dem Rückweg später immer noch wieder abholen aber während des Trainings ist er draußen. Und wenn sich doch mal ein bisschen was mit in die Halle reinschummelt, dann reicht es meistens schon, sich kurz bei ein/zwei Leuten auszujammern, um wirklich endgültig bessere Laune zu bekommen.

Witzigerweise ist nach dem Training meistens draußen nicht mehr viel übrig von dem Kram, den ich „abgegeben“ hatte. Auch ein Vorteil.

Fazit:
Quelle: quickmeme.com

 

 

 

Aufgeregt? Come on!

März 12, 2014 at 3:41 pm

Die Minuten bevor man endlich auf die Matte darf, sind wahrscheinlich die längsten im Leben eines Cheerleaders. Man steht hinter dem Vorhang, noch zwei oder drei Teams sind vor einem in der Schlange und das Herz klopft bis zum Hals. Gerne fragt man sich in solchen Momenten dann auch, wieso man sich das alles nur antut. Natürlich muss man auch eigentlich genau jetzt noch mal zur Toilette aber weil man nicht mehr weg darf, fängt man stattdessen an, sich zum zwanzigsten Mal die Schuhe neu zu binden.

„Kann ich das überhaupt? Ich glaub ich kann das gar nicht! Was, wenn wir droppen? Was, wenn ich plötzlich vergesse, wo ich hin muss? Was, wenn…“

Der Kopf ist wahlweise voll mit (zunehmend absurden) Fragen oder komplett leer gefegt. Die Nervosität vor einer Meisterschaft kann so weit gehen, dass selbst Cheerleader, die normalerweise im Training alles stehen, Fehler machen und Stunts droppen.

Aber was kann man dagegen machen und wie bereitet man sich am besten auf den Meisterschaftstag vor (abgesehen vom Training natürlich)?

1. Lass deine Nervosität im Vorfeld nicht die Oberhand gewinnen. 
Je näher die Meisterschaft rückt, desto öfter wirst du wahrscheinlich an den großen Tag denken. Versuch dabei aber, dich nicht zu sehr in deine Aufregung hineinzusteigern, sonst baut sie sich bis zum Meisterschaftstag so auf, dass du sie dort dann nicht mehr unter Kontrolle bekommst. Wenn du merkst, dass Nervosität aufkommt, beobachte sie und akzeptier sie aber halt sie nicht fest, indem du lange darüber nachdenkst. Es kann helfen, ein oder zwei innere Standardsätze dafür parat zu haben, die du dir dann selbst sagst, zum Beispiel: „Heute muss ich mich noch nicht um den Tag der Meisterschaft kümmern.“ oder „Ich bin gut vorbereitet. Um alles Weitere mache ich mich am Tag X Gedanken.“

2. Sei gut vorbereitet.
Sorg dafür, dass du am Meisterschaftstag mit genügend Zeitpuffer am Treffpunkt ankommst, um nicht noch zusätzlichen Stress zu schaffen. Iss etwas, auch wenn du vielleicht keinen Hunger sondern eher einen Knoten im Magen hast. Und nimm dir genug Essen und Trinken für den Tag mit (achte darauf, dass es halbwegs gesund ist und nicht zu schwer im Magen liegt). Wenn du schon weißt, dass dir die Aufregung eher den Appetit nimmt, dann sind Müsliriegel, Joghurtdrinks oder auch Energy-Gels und Co. nicht die schlechteste Wahl. Versuch etwas zu finden, was möglichst klein aber trotzdem nahrhaft ist, damit du den Tag über genug Energie hast.
Eine Packliste kann außerdem sehr dabei helfen, nicht permanent das Gefühl zu haben, etwas zu vergessen. Schreib sie in Ruhe einige Tage vor der Meisterschaft und geh sie am Abend vorher noch einmal durch und hake alles ab.

3. Akzeptiere die Aufregung.
Was jetzt vielleicht ein bisschen nach Küchentisch-Psychologie klingt, funktioniert tatsächlich ziemlich gut. Aufregung und Lampenfieber sind vollkommen normal. Du musst nicht versuchen, das Gefühl „wegzubekommen“. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würde dir das ohnehin nicht gelingen und das wiederum würde dich nur noch nervöser machen.
Akzeptiere, dass du nervös bist aber konzentriere dich nicht zu sehr auf das Gefühl. Meistens hilft es, wenn man sich bewusst macht, dass das Adrenalin dafür sorgt, dass du dich so fühlst. Nervosität ist nicht das selbe wie Angst! Nervosität kommt auf, wenn dein Körper sich auf die bevorstehende Aufgabe vorbereitet.

4. Kanalisiere das Adrenalin.
Anstatt krampfhaft zu versuchen, nicht aufgeregt zu sein, ist es viel sinnvoller, die Energie umzuleiten. Siehst du das Adrenalin als Hilfe deines Körper an, die maximale Leistung rauszuholen, fühlt sich das alles gleich schon nicht mehr ganz so beängstigend an. Lampenfieber ist also eigentlich dein Freund, nicht dein Feind.

5. Tief durchatmen
Wenn du das Gefühl hast, du wirst zu zittrig und das Adrenalin nimmt Überhand, konzentriere dich auf deinen Atem. Tief einatmen, kurz die Luft halten und dann langsam ausatmen. Mach das ein paar mal hintereinander und stell dir vor, wie bei jedem Ausatmen, ein Stück deiner überschüssigen Nervosität verfliegt.

6. Visualieren
Vielen hilft es, vor dem Auftritt noch einmal mit geschlossenen Augen die ganze Routine durchzugehen. Stell dir dabei jeden einzelnen Teil vor und zwar wie du ihn mit absoluter Perfektion ausführst. Je öfter du deine Traum-Routine durchgehst, umso mehr verankert sie sich in deinem Unterbewusstsein und gibt dir Ruhe.

7. Du bist nicht alleine!
Manchmal überwältigt einen die Angst vor der Verantwortung, die man für das Team trägt. Dann stehst du möglicherweise da und denkst „was, wenn ich einen Fehler mache und der Stunt droppt und wir verlieren deswegen?!“.  Wenn solche Gedanken kommen, stell dir ein großes rotes Stoppschild vor. Und direkt danach sagst du dir Folgendes:
„Ich bin nicht allein für den Stunt verantwortlich. Wir sind zu zweit/dritt/viert/fünft!“
„Wenn einer von uns einen Fehler macht, können die anderen das ausgleichen.“
„Ich vertraue meiner Stuntgroup, dass jeder seinen Job so gut wie möglich macht. Wir kriegen das hin.“
„Ich vertraue mir. Ich habe den Stunt x mal gemacht und mein Körper weiß, was er zu tun hat.“

8. Lächeln!
Und zwar nicht erst auf der Matte, wenn die Musik angeht. Auch wenn es sich noch so falsch und bescheuert anfühlt, ein leichtes Lächeln (egal wie erzwungen), beeinflusst tatsächlich deine Stimmung. Gut möglich, dass dir schon allein dieses kleine Detail dabei hilft, wieder in positive Gedanken zurückzufinden.

Und jetzt viel Spaß bei der nächsten Meisterschaft! Genieß die Zeit, irgendwann wirst du auf all diese Erfahrungen zurückblicken und stolz auf dich sein.

Das kleine Poof 1×1

Februar 9, 2014 at 6:52 pm

Seit ein paar Jahren ist er ein wachsender Frisurentrend, der Poof – oder auch Tolle genannt. Aber wie bekommt man ihn am schönsten hin? Wir haben mal nach den besten Tipps und Tricks gefragt und fassen es für euch zusammen.

1. Voraussetzung
Haare nicht frisch waschen, weil sie sonst zu glatt und rutschig werden. Wenn deine Haare schnell fetten, dann hat sich das Waschen am Abend vor der Meisterschaft bewährt. Spülungen oder Kuren aller Art dabei aber unbedingt weglassen.

2. Vorbereitung

Glätten

Wenn der Pferdeschwanz glatt sein soll, jetzt die Haare glätten. Am besten aber nicht vom Ansatz an sondern je nach Haarlänge hauptsächlich den Teil, der nachher auch im Zopf zu sehen sein wird (also ca. die untere Hälfte).

 

 

 

3. Abteilen

Poof abteilen

Teile mit einem Stielkamm den Teil deiner Haare ab, die am Ende den Poof ergeben sollen. Die Breite sollte in etwas von Auge zu Auge reichen (ein guter Anhaltspunkt ist der höchste Punkt deiner Augenbrauen). Wichtig ist, dass der Poof nicht zu schmal wird, weil er sonst unproportional aussieht.
Die restlichen Haare einfach hinten mit einem Zopfgummi vorrübergehend zusammenbinden.

 

4. Toupieren

Teil von deinem Poof-Haar jetzt den vordersten Streifen ab und klemm den Rest mit einer Haarklammer nach hinten. Der Streifen sollte nicht dicker als ca dein Daumen sein.
Zieh die Haare grade nach oben und zieh den Kamm immer wieder von oben nach unten durch die Haare.  Fang dabei kurz überm Haaransatz an und mach die Bewegungen immer größer, so dass du nachher von der Mitte der Haare bis nach unten gehst. So bekommt der Poof nachher einen guten Stand und fällt nicht in sich zusammen.

 

5. Spray away

HaarsprayHalt die Haare weiter fest und nimm dir dein Haarspray. Sprüh die vorderste Strähne nur von hinten großzügig ein aber geh nicht zu dicht ran, um gleichmäßig sprühen zu können. Die nächsten Strähnen sprühst du dann auch von vorne sein.
Jetzt lässt du die Strähne nach vorne fallen und trocknen.

 

 

 

6. Wiederholen

Toupier-Zwischenstand

Wiederhol die letzten beiden Schritte solange bis du alle Haare verarbeitet hast und deine Haare aussehen wie ein verunglückter Iro.
Jetzt hast du Zeit, einen Kaffee zu trinken, während du darauf wartest, dass das Haarspray gut durchgetrocknet ist.

 

 

 

7. Glätten

Toupiertes nach hinten gekämmt

Jetzt fängt der spannende Teil an. Nimm deine toupierten Haare und leg sie nach hinten über deinen Kopf. Das wird erst mal ziemlich haarsträubend aussehen aber keine Panik.
Jetzt nimmst du deinen Kamm und fährst vorsichtig (!) über die oberen Haare und glättest sie nach und nach, so dass sie sich schön über das toupierte Chaos legen.

 

 

8. Modellieren

Fixieren und in Form bringen

Während du die oberen Haare nach und nach bändigst, kannst du anfangen, mit der anderen Hand deinen Poof in Form zu modellieren und so zurecht zu schieben, wie du ihn haben möchtest. Mach ihn ruhig etwas höher, denn wenn nachher der Zopf gemacht wird, zieht das den Poof meistens etwas flacher.
Wenn du soweit zufrieden bist, nimm deine Haarnadeln und steck den Poof hinten fest. Am besten hält das Ganze, wenn du mindestens zwei Nadeln überkreuzst. Aber mach so viele rein, wie du brauchst, damit sich alles stabil anfühlt. Jetzt wieder: Haarspray drauf!

 

9. Zopf

Fast fertig

Jetzt ist es an der Zeit, alles zu einem Zopf zusammenzufassen. Öffne den vorläufigen Haargummi und bürste die Haare dann nach und nach immer höher in Zopf-Form. Pass dabei gut auf, dass du möglichst wenig über die Haare bürstest, die aus dem Poof hinten rauskommen. Wenn dein Zopf hoch genug ist, sicher alles mit einem Haargummi.Um ihn jetzt noch ein bisschen höher zu ziehen, kannst du den Zopf noch mal in zwei Strähnen teilen und diese vorsichtig auseinander und Richtung Stirn ziehen.

 

10. Zopf toupieren
Wenn du möchtest, dass dein Zopf hinten etwas mehr Volumen hat und nicht einfach gerade runter hängt, kannst du ihn auch noch etwas (oder etwas mehr) am Ansatz toupieren. Dazu teilst du einzelne Strähnen ab und toupierst sie genau wie den Poof, sprühst sie mit Haarspray ein und legst sie nach vorne Richtung Stirn und wartest, bis alles getrocknet ist.
Danach die Haare wieder zurücklegen und die obere Schicht vorsichtig mit dem Kamm glätten. Am Ende gut mit Haarspray fixieren.


11. Finetuning

Finish

Wenn dein Poof evt jetzt nicht mehr ganz so hoch ist, wie du es wolltest oder vielleicht auch nicht ganz gleichmäig ist, nimm den Stiel vom Kamm, pieks seitlich in den Poof und zieh die Haare vorsichtig wieder hoch.

Wenn alles so ist, wie du es willst, noch ein letztes Mal schön mit Haarspray einsprühen und du bist fertig.

Weil das alles meistens nicht gleich auf Anhieb perfekt funktioniert, üb das alles am besten ein-zweimal zu Hause. Viel Spaß macht es auch immer, einen Mädelsabend zu veranstalten und dann auch noch probezuschminken.